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Die Idee der Kinderregenwälder funktioniert nur, wenn möglichst viele Menschen diesen Gedanken aufgreifen und mittragen! Für die Vergrößerung und den langfristigen Erhalt der Kinderregenwälder kann jedermann etwas beitragen:
1) Spenden: Einmal kann man natürlich dem „Kinderregenwald Deutschland e.V.“ einen Geldbetrag auf sein Spendenkonto überweisen, um die Aktivitäten des Vereins finanziell zu unterstützen. Auf Wunsch kann eine wunderschöne Spendenurkunde über die Höhe des Spendenbetrags und eine Spendenbescheinigung beantragt werden.
Spendenkonto: „Kinderregenwald Deutschland e.V.“, Kontonummer: 48 070 250, Bankleitzahl 650 501 10 bei der Kreissparkasse Ravensburg.
2) Mitgliedschaft im Verein:
Besteht der Wunsch sich längerfristig für die Kinderregenwälder engagieren zu wollen, kann man eine Mitgliedschaft im Verein beantragen.
Einen ermäßigten Beitragssatz von 9 Euro im Jahr zahlen Kinder, Schüler(innen), Student(innen) und Auszubildende. Alle übrigen Vereinsmitglieder zahlen 18 Euro im Jahr.
3) Unterstützung bzw. Gründung eines Kinderregenwald-Teams:
Wie man mit ideenreichen Aktionen Spenden sammeln kann, zeigen beispielsweise das „Kinderregenwald-Team der Edith-Stein-Schule“ unter Leitung von Oberstudienrat Roland Paul und die „Kakadus der Grundschule Kuppelnau“ mit ihren Lehrerinnen Ehrentraud Weißhaupt und Margret Franzen. Mehrmals im Jahr finden gemeinsam Informationsstände, sowie der Verkauf von selbst gebastelten Tieren, gemalten Bilder, und vieles mehr auf dem Ravensburger Marktplatz statt.
Neben der Unterstützung eines solchen Teams kann man auch selbst eines gründen ( für Fragen zur Gründung eines Kinderregenwald-Teams). Dafür eignet sich insbesondere das Umfeld einer Schule.

4) Aktive Mitarbeit in den Kinderregenwäldern vor Ort:
In allen drei Kinderregenwäldern ist die Mitarbeit als Freiwillige(r) (engl. volunteer) möglich. Besonders interessant ist dies natürlich für Jugendliche nach dem Abschluss ihrer Schul- bzw. Berufsausbildung ( für Fragen zur Arbeit als volunteer).
Bei den Projektpartnern vor Ort kann man aus erster Hand erfahren, wie solch ein Kinderregenwald-Projekt funktioniert, wobei allerdings Folgendes zu beachten gilt: Der volunteer wird für jene Tätigkeiten eingesetzt, für die gerade jemand vor Ort gebraucht wird und das kann mitunter bei den vorherrschenden klimatischen Bedingungen sehr anstrengend sein! Bestimmte Fähigkeiten, wie z.B. Englisch- oder Spanischkenntnisse, biologische Fachgrundkenntnisse, usw. sind außerdem von Vorteil.
Leider bekommt man für sein Engagement keine Bezahlung, man muss sogar für Unterkunft und Verpflegung selbst aufkommen! Die Praktika in den Reservaten kosten im Durchschnitt etwa 600 USD im Monat. Dafür bekommt man eine sehr einfache Unterkunft und drei Mahlzeiten am Tag, oder aber man ist während seines Aufenthalts bei einheimischen Familien untergebracht, welche für Unterkunft und Verpflegung sorgen, was allerdings auch etwas mehr Kosten verursacht.
Die folgenden Abschnitte geben einen Überblick über die unterschiedlichen Tätigkeiten, die ein volunteer in den Kinderregenwäldern zu bewältigen hat:
a) Biologische Station „Bilsa“ der „Fundación Jatun Sacha“ im Küstenregenwald von Ecuador:
Mithilfe bei der Wiederaufforstung von Sekundärregenwald; Mitarbeit an den Programmen für nachhaltige Nutzung; Teilnahme an aktuellen Forschungsprojekten, wie beispielsweise der Archivierung neu entdeckter Pflanzen- und Tierarten; Durchführung von Umweltbildungsprogrammen mit den Schulklassen der Umgebung; Mithilfe bei der Betreuung der umliegenden Gemeinden; Ausführung von Arbeiten in der Station, wie z.B. Instandhaltung des Gartens für Medizinpflanzen oder der Gebäude.
b) Biologische Station „Guandera“ der „Fundación Jatun Sacha“ im Hochland der Anden in Ecuador:
Betreuung und Mithilfe bei Forschungsarbeiten; Arbeiten zur Etablierung eines neuen Reservats; Pflege des Botanischen Gartens „Pflanzen der Anden“; Teilnahme an Umweltbildungsprogrammen. Dies umfasst u.a. die Ausarbeitung und Durchführung von Aktivitäten z.B. auf den Gebieten des Umweltschutzes; Erstellen von Umweltschutzprogrammen für Kinder und Erwachsene an Schulen der Umgebung und im Reservat selbst.
c) National Herbarium in Quito, Ecuador:
Archivierung neu entdeckter Pflanzen- und Tierarten. Dies umfasst das Trocknen, Archivieren und Beschriften der Exemplare, sowie ihrer EDV-Erfassung.
d) Biologische Stationen „Poco Sol“ und „San Gerardo“ der „Asociación Conservacionista de Monteverde“, im „Ecocentro Danaus“ bei La Fortuna oder in der „Área de Conservación Guanacaste“ in Costa Rica:
Durchzuführende Arbeiten sind beispielsweise das Verkaufen von Kinderregenwald-Souvenirs, das Führen von Touristengruppen, die Mithilfe bei Wiederaufforstungen, die Pflege der Lehrpfade und Wanderwege im Reservat, das Beschildern der Wege, Reinigungsarbeiten auf der Station oder das Instandhalten der Gebäude, und die konzeptionelle Weiterentwicklung des Projekts.
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